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Neues Projekt „Antisemitismus im Gaming“ gestartet

Am Zentrum für kritische Sozialwissenschaften ist heute das Projekt „Antisemitismus im Gaming“ gestartet.

Das Projekt untersucht Erscheinungsformen und Dynamiken von Antisemitismus in digitalen Spielräumen. Dazu finden eine systematische Erfassung und Analyse antisemitischer Inhalte in Gaming-Kontexten statt. Begleitet wird das Projekt durch einen umfassenden Wissenstransfer, der Ergebnisse insbesondere Akteur*innen aus Bildung, Forschung, Zivilgesellschaft und Industrie sowie Gamer*innen selbst zugänglich macht.

Durchgeführt wird das Projekt von Constantin Winkler, der sich seit mehreren Jahren intensiv mit Antisemitismus und Radikalisierungsprozessen im Kontext von Gaming beschäftigt. Zuletzt war er im Forschungsprojekt RadiGaMe (Radikalisierung auf Gaming-Plattformen und Messenger-Diensten) tätig, in dessen Rahmen er zu Radikalisierungsdynamiken auf gaming-nahen Plattformen forschte und das 2026 mit dem Sonderpreis der Jury des Deutsche Computerspielpreis (DCP) ausgezeichnet wurde.

Mit dem Projekt zu Antisemitismus im Gaming soll eine empirische Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit Antisemitismus in digitalen Spiel- und Kommunikationsräumen geschaffen werden. Neben den noch immer bestehenden Lücken bezüglich der vielfältigen Erscheinungsformen von Antisemitismus in Gaming-Kontexten in der Forschung, werden auch jene in der Präventions- und Bildungsarbeit adressiert.

Das Projekt wird im Rahmen des Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.